Informationsfahrt 2015 nach Köln

Unsere diesjährige Tagesfahrt führte uns nach Köln. Es ging los um 8.00 Uhr am oberen Parkplatz des Lüdenscheider Bürgerschützenplatzes „Hohe Steinert“. Bis zur Ankunft in Köln nutzten wir die Zeit im Bus für einen kleinen Imbiss.

Unser erster Programmpunkt war die neue Moschee in der Venloer Straße/Ecke Innere Kanalstraße. Obwohl schon 2011 das Richtfest war, ist die eigentliche Moschee immer noch im Bau und war damit für uns leider nicht zu besichtigen. Somit konnten wir nur ausgewählte Bereiche mit unserem Führer besichtigen.

Die neue Zentralmoschee in Köln. Bildquelle: Wikipedia © Raimond Spekking

Wir trafen uns an der linken Seitenstraße vor der Einfahrt in die Tiefgarage. 

Von dort gelangten wir in einen Vorraum zum provisorischen Gebetsraum der Männer, der später einmal der Jugendtreff sein soll. Wir erfuhren etwas über die einzelnen Abläufe, die einzelnen Gebetszeiten und vieles mehr. Ebenso stellten unsere Mitglieder und Gäste viele Fragen an den Führer.

 

Nachfolgend einige Zahlen zum Islam aus Wikipedia:

Der Islam ist in Deutschland nach dem Christentum die Religion mit den meisten Anhängern; derzeit bekennen sich etwa 5 % der Bevölkerung zu ihm, was etwa 4 Millionen Menschen entspricht (Stand: 2012). Die Angaben variieren allerdings stark von 1,9 % (Zensus 2011: Freiwillige Angabe) bis 7 % (Schätzung der Deutschen Islamkonferenz 2012).
Rund 1,8 Millionen Muslime waren 2008 deutsche Staatsangehörige. Der Islam ist aufgrund der Bevölkerungsentwicklung in Deutschland vor-wiegend sunnitisch geprägt.
Im Jahr 2008 hatten rund 63 % der in Deutschland lebenden Muslime einen türkischen Migrationshintergrund, was auf die Anwerbung von Arbeitsmigranten, damals Gastarbeiter genannt, aus der Türkei in den 1960er und 1970er Jahren zurückzuführen ist.

Hier findet man weitere ->Infos zur neuen Zentralmoschee.

Passend zum ersten Programmpunkt haben wir in einem kleinen Restaurant in der Kölner Innenstadt - Buttergasse - orientalisch zubereitete Speisen bekommen. Während sich wohl kaum ein Tourist hier hinein verlaufen würde, ist das Restaurant jedoch ein Insider-Tip und das Essen ist auch bei uns in sehr guter Erinnerung geblieben.

http://www.beirut-restaurant.de

Bis zum nächsten Programmpunkt hatten wir etwas Zeit für Einkäufe oder einen Eiskaffee in der Sonne bei bestem und warmen Wetter. Unser Bus sammelte uns dann gegen 15.00 Uhr an der Domplatte zur Weiterfahrt zu den Fordwerken in Köln-Niehl ein.

An der Pforte zu den Fordwerken in der Henry-Fordstraße 1 bekamen wir dann die Erlaubnis, mit unserem Bus in das Werksgelände hineinzufahren, um so das Besucherzentrum direkt am Rhein liegend zu erreichen. 

 

Unser sehr kompetenter Führer zeigte uns zunächst bei Kaffee und Gebäck einen Film zur Geschichte von Ford und zur Modell- und Standortentwicklung in Deutschland.

 

Einige Infos zu Ford aus dem Internet:

Bereits seit 1930 ist Köln-Niehl der Stammsitz und seit 1998 auch der Sitz der Ford-of-Europe-Verwaltung, die von hier aus 51 Märkte betreut. Das Ford-Werk in Köln-Niehl gilt als europäisches Spitzenwerk für effiziente und produktive Fertigung, mit rund 4.000 der insgesamt mehr als 17.300 Kölner Ford-Mitarbeiter. Jede Stunde laufen hier rund 80 neue Automobile vom Band, Tendenz steigend. Neben der Ford Fiesta-Fertigung ist in Köln-Niehl auch die Motoren-, Getriebe- sowie die Schmiede- und Gussteile-Produktion zu Hause. Ein echter Kölner ist der Ford Fiesta. Von 1979 bis heute wurden in Köln-Niehl über 6,5 Millionen Ford Fiesta gebaut. Seit Mitte 2008 ist Köln das erste Werk weltweit, in dem der neue Ford Fiesta vom Band läuft.

Im Anschluss an den Film im Besucherzentrum bestiegen wir mit unserem Führer einen kleinen Zug, der uns ca. 4.5 km durch das Werk brachte.

Wir konnten technisch sehr detailliert die Produktion des aktuellen Fiestas vom Stanzen und Pressen der ersten Bleche auf riesigen Pressstraßen über die Montage bis hin zur Endkontrolle kennen lernen. Ein Zwischenstopp erlaubte uns das zusammengesetzte Blechgehäuse vor der Weiterverarbeitung genau zu betrachten. Alle Fragen von uns wurden sehr gut beantwortet. Da wir im Werk keine Fotos machen durften, kann man hier die freigegebenen Pressefotos ansehen, die aber auch Bereiche zeigen, die wir bei der Durchfahrt nicht sehen konnten, wie z.B. das Lackieren.

->Die Produktion des aktuellen Fiestas in 56 Bildern (PDF-Dokument).

Da der Besuch bei Ford schon die Zeitplanung um 30 Minuten gesprengt hatte und auch noch ein großer Stau auf der Autobahn Richtung Olpe dazu kam, waren wir froh, dass unser Busunternehmen einen zweiten Fahrer zum letzen Programmpunkt, dem Besuch des Restaurants  http://www.holsteinerfährhaus.de in Gummersbach senden konnte. So konnten wir entspannt bei gutem Essen in außergewöhnlichen Räumen das Abendessen genießen.

Einer der vielen weiteren Räume im Holsteiner Fährhaus in Gummersbach, Bild aus http://www.holsteinerfährhaus.de/

Text und einige Bilder: Reinhold Berlin

Zusätzliche Informationen