Jahresempfang der Wirtschaftsjunioren bei Metoba war großer Erfolg

Viel Lob gab es für die Lüdenscheider Wirtschaftsjunioren und ihre Förderer vom neuen Landesvorsitzenden Oliver Ostmann – sowohl für die Arbeit als Ausrichter von Veranstaltungen als auch für das Engagement im Sinne der Ziele der Wirtschaftsjunioren. Ostmann war Gastredner beim Jahresempfang der Junioren und des Wirtschaftskreises Lüdenscheid - „… einem der schönsten und größten, bei dem ich in diesem Jahr bin …“ - in der neuen Produktionshalle des Lüdenscheider Unternehmens Metoba Metall-oberflächenbearbeitung GmbH.



Wie es bei den Lüdenscheider Junioren üblich ist, waren sie für den Jahresempfang bei einem ihrer Mitgliedsunternehmen zu Gast. Dr. Sven Hering und Thorsten Hering, die geschäftsführenden Gesellschafter bei Metoba, stellten unter dem Titel „Von der Kleintierhaltung zu ,Veredeln in Perfektion'“ ihr Unternehmen vor. Begonnen hat die Geschichte des Familienbetriebs, den die beiden Brüder in der dritten Generation leiten, nämlich in einem umgenutzten Kaninchenstall. Schon bald folgte der Umzug an die Königsberger Straße, wo der Standort in den folgenden Jahrzehnten kontinuierlich modernisiert und erweitert wurde. So auch mit der neuen Produktionshalle, in der die vierte Bandbeschichtungsanlage in Kürze in Betrieb gehen wird. In diesen Neubau wurden drei Millionen Euro investiert – die größte Einzelinvestition in der Geschichte von Metoba, wie Dr. Sven Hering betonte.



Auch Lüdenscheids Bürgermeister Dieter Dzewas war für ein Grußwort zum Empfang erschienen. Dabei stellte er die prekäre Finanzlage der Stadt in den Mittelpunkt, die wünschenswerte Investitionen, wie beispielsweise eine neue Straßenbeleuchtung mit LED-Technik, nicht zulasse. Gleichzeitig seien aber Projekte wie die Denkfabrik unverzichtbar, um den Bildungsstandort fit für die Zukunft zu machen. Er rechtfertigte den anstehenden harten Sparkurs der Stadt auch damit, dass sie sich auf diesem Weg die Freiheit für zukunftsweisende Investitionen in den nächsten Jahren erarbeiten könne. Dabei verwies er auch auf die sogenannte Liste der Grausamkeiten, die derzeit zusammengestellt und im Frühjahr veröffentlicht werde.



Stefan Klotz, der neue Sprecher der Wirtschaftsjunioren, stellte das Programm für das laufende Jahr vor. Aber auch sein Vorgänger Matthias Bittern ergriff das Wort, insbesondere um denjenigen zu danken, die seine zweijährige Sprecherzeit unterstützt haben. Persönliche Geschenke gab es für Vereinsgeschäftsführer Claus Hegewaldt und Peter Dahlhaus, der die Juniorenveranstaltungen regelmäßig fotografisch dokumentiert.



Ostmann prognostizierte den Wirtschaftsjunioren bundesweit ein ereignisreiches Jahr und kündigte für seine Vorstandszeit Lobbyarbeit zu verschiedenen Themen an: „Wir wollen den Verband nach außen auch in politischen Themen vertreten.“ Unter anderem stehen Know-How-Tranfers (KHT) sowohl mit Mitgliedern des Bundestags als auch des NRW-Landtags an.

Jens Braeucker erhielt die Goldene Juniorennadel

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