Jahresempfang bei Sonneborn voller Erfolg

Der Andrang war wieder gewaltig: Gleich 168 Besucher wollten sich den Jahresempfang der Wirtschaftsjunioren Lüdenscheid e. V. und des Wirtschaftskreises Lüdenscheid am 26. Januar nicht entgehen lassen. Beide Vereine hatten für die diesjährige Auflage der traditionellen Veranstaltung einen ganz besonderen Ort auserkoren: das Einrichtungshaus Sonneborn im Süden Lüdenscheids.



In seiner letzten Amtshandlung als Sprecher der Wirtschaftsjunioren hieß Patrick Fayner zahlreiche Vertreter aus Politik und Wirtschaft willkommen. Darunter der Landrat den Märkischen Kreises, Aloys Steppuhn, die Bürgermeister der Stadt Lüdenscheid und der Gemeinde Schalksmühle, Friedrich Karl Schmidt und Wilfried Köhler, sowie den stellv. Hauptgeschäftsführer der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer Manfred Rahmede. 


Fayner

Doch Fayner freute sich nicht nur über die „großen“ Gäste des Jahresempfangs, sondern auch über die kleinen: Wie in jedem Jahr, boten Wirtschaftskapitäne auch diesmal dem Nachwuchs ein attraktives Rahmenprogramm an, das gleich 78 Mädchen und Jungen nutzten.

Bevor die Wirtschafts- und Politikexperten jedoch in lockerer und gemütlicher Atmosphäre Erfahrungen austauschten, nutzte Patrick Fayner seine Begrüßungsrede zu einer kurzen Vorstellung der Arbeit der Junioren. Der Sprecher der Jahre 2001/2002 stellte dabei die Bedeutung dieser Gemeinschaft voran, die sich das Motto „Zusammen weiter kommen“ als „Claim“ gesetzt habe. Gerade die derzeitig schwierige wirtschaftliche Lage mache es erforderlich, dass die Wirtschaftsjunioren die Interessen des Mittelstands gebündelt vertreten. „Die Ärzte machen es uns vor“, sagte Patrick Fayner, der betonte, dass der Gang auf die Straße kein alleiniges Privileg der Gewerkschaften sei.

Und auch Thomas Hollweg, Sonneborn-Geschäftsführer und somit „Hausherr“ beim Jahresempfang, kam am Blick auf die schwache Konjunkturlage in seiner Begrüßung nicht vorbei. Hollweg: „Allein 30 000 Arbeitsplätze gingen im Handel im vergangenen Jahr verloren, und wir rechnen in diesem Jahr mit einem Verlust von weiteren 50- bis 55 000 Arbeitsplätzen.“ Gerade 31 Prozent würde der Bürger derzeit im Handel ausgeben, „und bis zum Jahr 2010 werden es nur noch 28 Prozent sein“, erklärte Hollweg. Übertriebener Optimismus sei da fehl am Platze.

Dennoch blicke das Möbelhaus „Besser Wohnen Sonneborn GmbH“ auf eine „hervorragende Entwicklung“ im zweiten Halbjahr 2002 zurück. Dabei habe man auch den regionalen Wettbewerb um die Gunst des Kunden nicht gescheut. Mit Blick auf Siegen, Hagen und das Ruhrge-biet erklärte Hollweg: „Wir müssen eine Bündelung der Kräfte im Märkischen Kreis erreichen und auf die Bedürfnisse der Kunden besser eingehen.“


Hollweg

So gab es zahlreiche Tipps für Kollegen des Handels, aber auch interessante Einblicke für Branchenfremde. Eines hatten die Besucher des Jahresempfangs allerdings gemeinsam: einen abwechslungsreichen Nachmittag im Hause Sonneborn. Für die musikalische Untermalung sorgte die „O.K. Jazz Band“ aus Gummersbach, während ein Comedian die Lachmuskeln der großen und kleinen Besucher strapazierte. Es war eben eine Veranstaltung für die ganze Familie – und eine, in der bei allerlei Köstlichkeiten die Kontaktpflege nicht zu kurz kam.


links Hollweg, rechts Fayner


Text- und Bildautor:
Frank Zacharias
Europa-Allee 15
58515 Lüdenscheid

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